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PERSÖNLICHES

Claudia Bobrik, Praxis Ohmstr.
München
Ich bin seit
1995 Heilpraktikerin und Homöopathin, mit eigener Praxis in München Schwabing (Nähe
Englischer Garten).
Mein beruflicher Werdegang begann mit
der Ausbildung zur Erzieherin und anschliessend zur Sozialpädagogin
dipl. Zu meinem Tätigkeitsbereich gehörte auch der Umgang mit
verhaltensauffälligen oder geistig behinderten Kindern, später teilweise auch mit sehr schwierigen Jugendlichen in der offenen Jugendarbeit.
Eine weitere wichtige und lehrreiche Zeit erlebte ich als Sozialpädagogin für
Senioren im Münchener Jüdischen Altenheim.
Ich beschäftigte mich
außerdem eingehend mit gesunder, vollwertiger und
biologisch/organischer Ernährung. Mit
meinem bereits grossem
Interesse an ganzheitlicher Ernährung habe ich später auch selbst
einige Jahre lang einen Naturkostladen geführt.
Eine ganzheitliche
Betrachtungsweise aus der Perspektive der Homöopathie war der nächste
Schritt. Meine Ausbildung zur Homöopathin erhielt ich von Ravi Roy (indischer
homöopathischer Arzt DHMS) in Murnau. An dieser Stelle möchte ich ihm und
seiner Frau Carola Lage-Roy noch einmal Dank sagen!
Dazu kamen die Erlebnisse mit meinen eigenen 3 Kindern
geb. 1979, 1985 und 1991, die alle als Hausgeburten die Welt erblickten, später die Waldorfschule
besuchten und bis zum heutigen Tag ausschliesslich homöopathisch behandelt
werden.
Ich nehme
regelmäßig an homöopathischen Fortbildungsseminaren teil. Durch regelmässige
Vorträge für ein interessiertes
Publikum in der Volkshochschule sowie in Kindergärten bleibe ich im konstanten Gespräch mit meiner Umwelt und setze diese Anregungen
zur Weiterentwicklung meiner Behandlungsmethoden ein.
In
der Praxis biete ich neben Vorträgen auch Supervision für
Berufsanfänger und interessierte Homöopathen an.
Zu
mir kommen Eltern mit ihren Kindern,
aber auch Erwachsene, die ein akutes oder chronisches Problem
haben. Ich bin in meiner Arbeit immer wieder überrascht über die oft sehr
schnellen positiven Reaktionen und zutiefst dankbar für die wunderbaren Möglichkeiten
zur Heilung, die uns durch die gezielte und individuelle
Anwendung der homöopathischen Mittel in die Hand gegeben werden.
Auch Tiere, die von
ihren Besitzern homöopathisch betreut
werden möchten (sei es Pferd, Hund, Katze oder Vogel) werden von mir
behandelt.
Ich
biete ebenfalls metabolic balance, das ganzheitliche
Stoffwechselprogramm an.
Da sich Homöopathie wunderbar im Einklang mit
alternativen
Behandlungsmethoden (z. B. Osteopathie, Akupunktur, Reflexzonen-Therapie, Psychotherapie,
Kinesiologie, etc.) anwenden lässt, ist es wichtig, mit Therapeuten dieser Heilmethoden zusammen
zu arbeiten.
Mein Jakobsweg
Dieses Jahr wanderte ich zum
zweiten Mal auf dem
Jakobsweg.
Da ich durch meine Arbeit in der Praxis nicht so viel Zeit habe und vielleicht
auch nicht die Kraft, beschloss ich, den Weg in 3 Etappen zu gehen.
Es fehlt also noch eine, die ich
nächstes Jahr bewältigen möchte. Darauf freue ich mich schon!
Jeden Morgen nahm ich in
Gedanken ein Tagesmotto
mit auf den Weg und schrieb abends darüber:
Auf
dem Jakobsweg von Burgos bis Astorga
20.Juni
bis 3. Juni 2010
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Wiederbeginn
Vertraute
Wege - neu.
Bekannte
Stadt - neu.
Alles
wie letztes Jahr?
Oder
doch nicht?
Ich
beginne zu sein.
Ich
beginne zu fühlen.
Spüre
Freude und Dank.
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Das
Tuch
Verloren
– warum?
Es
war so schön, so rosa.
Leben
ohne das Tuch?
Es
wird ein neues kommen,
blau,
gelb, bunt – anders.
Es
wird den Platz des alten einnehmen.
Es
wird den Wert des alten neu bestimmen.
Neu
oder alt.
Wichtig
ist die Entwicklung.
Das
Akzeptieren.
Das
Loslassen.
Abschied
oder Neubeginn.
Tuch
oder Mensch.
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Wind
Tragen
soll er mich,
vorwärts,
immer vorwärts.
Nicht
bremsen
und
mir ins Gesicht blasen.
Ich
stemme mich gegen ihn,
mühe
mich, Stand zu halten.
Leichter
wäre es,
unter
ihm hindurch zu wandern.
Locker
im Gemüt
und
locker im Körper zu sein.
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Erschöpfung
Wie
viele Schritte noch?
Ich
kann nicht mehr.
Meine
Füße schmerzen.
Meine
Schultern brennen.
Mein
Kopf ist leer.
Die
Sonne sticht herab.
Aber
die Frösche quaken,
Vogellied
umfängt mich.
So
setze ich einen Fuß vor den anderen,
lasse
mich tragen,
lasse
mich leiten
und
erreiche mein Ziel.
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Hilfe
Sie
ist da zur rechten Zeit.
Unvermutet.
Erinnert
uns,
dass
wir geführt werden.
Schenkt
uns Kraft und Mut.
Macht
uns stark und frei.
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Störche
Hoch
oben in ihren Nestern
thronen
sie.
Überblicken
Wiesen, Häuser,
Wege
und Felder.
Unerreichbar
für uns.
Sinnbild
von Schönheit,
Freiheit
und Glück.
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Durchsetzen
Sich
alles gefallen lassen.
ohne
etwas zu sagen.
Da
ist es besser,
entschlossen
aufzustehen.
Nicht
mit mir.
Nicht
so.
Es
gibt auch andere Wege im Leben.
Den
geraden.
Den
gerechten.
Den
liebevollen.
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Allein
sein
Endlich.
Ein
Raum – Stille.
Nur
im Hintergrund Musik.
Kleine
Holztische
Weinglas
Heft
Stift.
Ich
komme an.
Spüre
Sehnsucht nach Ruhe.
Nehme
sie auf
einatmend,
ausatmend.
Mein
Herz schwingt
im
gleichen Rhythmus.
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Die
Stadt
Von
weitem sehe ich die Türme.
Hoch
und stolz ragen sie gen Himmel.
Ist
es noch weit?
Wird
sie mir gefallen, die fremde Stadt?
Gehen,
gehen, gehen.
Straßen.
Brücken.
Plätze.
Menschen.
Gerüche.
Geräusche.
Sie
ist schön, diese Stadt.
Schön
und lebendig.
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Pilgersegen
Mit
auf den Weg gegeben
durch
Boten Gottes,
lässt
es sich leichter gehen.
Wissend,
beschützt zu sein
verlassen
wir die Kirche.
Andächtig,
langsam.
Ein
Bild in den Händen.
Segensworte
im Herzen.
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Lärm
Von
morgens bis abends
Lärm
um mich.
Autos
hupen, rasen an mir vorbei.
Lastwagen
donnern, schrecken mich auf.
Flugzeuge
lärmen, kreisen über meinem Kopf.
Pilger
rufen, machen Krach über Tische hinweg.
Ich
ducke mich.
Ich
mache mich klein
Ich
mache mich unsichtbar.
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Heilung
Wenn
wir sie wirklich wollen,
dann
werden wir geheilt.
Wir
legen unsere Laster ab.
Unsere
eingefahrenen Muster.
Und
trauen uns,
neue
Weg zu gehen.
Innerlich
mit Gott.
Äußerlich
mit uns.
Heilung
geschieht,
wenn
wir es wirklich wollen.
Von
ganzem Herzen.
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Gedanken auf dem Weg von
St.Jean - Pied - de Port bis Burgos
vom
30.Mai bis 16. Juni 2009
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Der erste Tag
Der erste Tag,
was bringt er?
Was erwarte ich?
Vorfreude,
Erwartung,
Spannung.
Noch denke ich,
ich bin der Lenker des
Geschehens,
habe alles in der Hand.
Das Lachen am Abend
ist meine Bestätigung.
Wie lange? |
Wandern
Hinaus aus mir
in neue Dimensionen.
Unklar, wo es mich hinführt,
wo ich ankomme.
Aber mit der Gewissheit,
dass es ein guter Weg ist.
Mit Gottes Hilfe. |
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Grenzen
Gehen bis an die Grenze.
Ich lote meinen Willen aus,
wundere mich,
was ich kann.
Fühle Dankbarkeit, gehen zu
dürfen.
Wegen der Grenzen?
Abwerfen von Ballast,
sich Hineinbewegen in jeden
Schritt.
Mein Gleichgewicht finden,
bedeutet ohne Angst zu sein. |
Alltag
Wo ist er hin?
Wo bleibt seine Wichtigkeit?
Es gibt ihn nicht mehr,
sondern nur den Moment,
wo ich einen Fuß vor den
anderen setze.
Wo ich mein Gepäck trage.
Ist dies die Last des Alltages?
Kommen daher die Schmerzen?
Nicht Last, sondern Ballast
möchte ich abwerfen auf dem
Weg.
Um frei zu sein. |
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Die Seele des Weges
Vögel singen ein Lied.
Schafe begrüßen mich mit ihrem
Blöken.
Die Ähren neigen ihre Köpfe im
Wind
und raunen mir einen Gruß zu.
Die Sonne gibt mir Licht und
Wärme.
Die Bäume spenden mir ihren
Schatten.
Die Steine bieten Halt und
Unsicherheit
zugleich.
Ich atme ein.
Ich atme aus.
Füge mich dem Kreislauf des
Tages
und werde eins mit ihm.
Meine Seele weitet sich
und fliegt davon. |
Zu mir selbst finden
Zu mir selbst finden
durch den Weg.
Denn er ist der Sinn.
Im Gehen lösen sich die
Gedanken,
Empfindungen, Gefühle.
Der Sinn finden im Loslassen.
Nichts wollen, sondern bereit
zu sein,
das Kommende anzunehmen.
Freude, Ruhe, Erschöpfung.
Zu spüren, es geht immer weiter. |
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Aufmerksamkeit
Merke ich, was der andere
braucht?
Oder sehe ich nur mich?
Wie gut tut es, wenn auf mich
geachtet wird.
Wenn ich wahrgenommen werde.
Aufmerksamkeit haben
für meine Mitmenschen.
Aufmerksamkeit richten auf die
kleinen Dinge, die auf dem Weg
liegen.
Darum geht es. |
Schmerzen
Was sagen sie mir?
Wie gehe ich mit ihnen um?
Auf dem Weg kann ich sie
wahrnehmen.
Wissend, dass sie wieder
vergehen.
Mit jedem Schritt in den
Schmerz
hineingehen.
Fühlen, wie er sich im Körper
ausbreitet
und ihn wieder verlässt.
Der Schmerz als Signal,
meine wunden Stellen zu entdecken. |
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Loslassen – Annehmen
Gedanken fliegen im Kopf herum.
Sorgen, Ängste, Erwartungen.
Wo soll ich damit hin?
Tief einatmen und alles
ausatmen,
in Liebe und der Gewissheit,
dass ich gut aufgehoben bin.
Immer wieder von neuem
loslassen,
was ich an Gepäck mitschleppe.
Spüren, wie leicht ich werde.
Im Körper, im Kopf, im Herzen. |
Zeit
Ich möchte Zeit haben
für die wichtigen Dinge
im Leben.
Zu lieben,
zu leben,
zu atmen,
zu sein.
Ich möchte mir Zeit nehmen,
jede Sekunde des Tages.
Denn es gibt nichts Kostbareres
in der heutigen Zeit
ohne Zeit. |
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Trauer
Vögel auf dem Weg,
tot.
Würmer zwischen den Steinen,
zertreten.
Schmetterlinge,
Flügellahm dahingeweht.
Trauer um jedes Lebewesen,
das ich aus Versehen auslösche,
um vorwärts zu kommen.
Ich bemühe mich, achtsam zu
sein.
Meine Schritte behutsam zu
lenken,
um Leben zu bewahren. |
Träume
Träume in der Nacht,
die Seele wandert weiter.
Durch Täler und über Berge.
Sucht Vergessenes,
findet Verlorenes.
Träume werden wahr.
Morgens das Gefühl,
nachts gelebt zu haben. |
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Frieden
Abendstimmung über der Stadt.
Die Sonne senkt ihre letzten
Stahlen
golden über mich.
Bellende Hunde verkünden,
dass das Leben auch jetzt noch
zu bewachen gilt.
Aber in mir schwingt der Tag
nach,
wie blecherner Glockenklang,
wie der Wind in meinem Haar.
Wissend,
dass es noch ein Morgen gibt. |
Liebe
Eins werden mit mir,
mit meinen Mitmenschen,
mit der Natur.
Dankbar sein für das,
was ist.
Offen sein für das,
was kommt.
Gott danken, jeden Tag
für mein Leben.
Liebe leben
Liebe werden
Liebe sein. |
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Balance
Im Gleichgewicht sein.
Meine Seele schwingt hin und
her.
Auf der Suche nach Balance.
Jede Kleinigkeit bringt mich
aus dem Tritt, macht mich
Stolpern.
Wo liegt der ebene Weg?
Nur in mir. |
Abschied
Die Zeit geht zu Ende.
Der letzte Tag des Wanderns
bricht heran.
Ich sage den Wiesen, Bäumen,
den Wolken und der Sonne adieu.
Schön war die Zeit,
lang die Tage des Wanderns.
Oft bis an die Grenze der
Belastung.
So ist es ein Abschied mit
Stolz
über das Erreichte
Und mit Erwartung auf das Neue. |
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Getragen werden
Unnütz die Sorgen am Morgen,
was der Tag bringen wird.
Unnütz alles abwenden zu
wollen,
was uns schadet.
Wir werden getragen
von unsichtbarer Hand.
Und können uns fallen lassen
in dies Gefühl des
Aufgehobenseins.
Gehen wir doch einen Schritt
nach dem anderen auf unserem
Weg.
Folgen wir den Wolken am
Himmel,
sie werden uns leiten. |
Blick zurück
Ich blicke zurück:
Keine Arbeit
kein Telefon
keine Zeitung
kein Fernsehen.
Keine Verantwortung übernehmen
für viele Lasten des Alltages.
Keine Pflichten erfüllen
für mich und andere.
Nur gehen.
Gehen.
Das Ziel erreichen.
Mit mir eins werden,
immer aufs neue.
Erleben, wie beschenkt ich
werde.
Danken für eine wunderbare Zeit. |
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08/31/10
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